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Königsplatz
König Ludwig I. ließ 1817 - 1862 von seinem Architekten
Leo von Klenze die klassizistische Platzanlage mit der Glyptothek
im Norden im korinthischen Stil und der Staatlichen Antikensammlung
im Süden im ionischen Stil errichten. Die Propyläen
im Westen im dorischen Stil sind dem Torbau der Akropolis
in Athen nachempfunden und erinnern an den glriechischen Freiheitskampf
des Wittelsbacher Königs Otto von Griechenland. So enstand
im ludovizianischen "Isar-Athen" ein großartiger
Tempelbezirk für die Kunst.
Die Nationalsozialisten pflasterten den zuvor mit Rasen bedeckten
Platz, um ihn für Aufmärsche und Versammlungen der
NSDAP zu nutzen. Ein im Osten aufgestelltes Denkmal an die
Opfer des Putsches 1923 wurde bereits 1945 wieder gesprengt.
Danach diente der Platz zunächst als Parkplatz, bis er
1988 endlich wieder begrünt wurde.
Heute finden hier im Sommer vor der grandiosen Kulisse große
Konzerte, Opern und Kinovorführungen unter freiem Himmel
statt.
Anfahrt
U2 "Königsplatz"
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