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KZ-Gedenkstätte Dachau

Geschichte
1933 wurde von Heinrich Himmler in Dachau das erste deutsche Konzentrationslager errichtet. Die vom dortigen Lagerkommandanten Theodor Eicke aufgestellten Regeln, Organisationsstrukturen, sowie die Aufteilung in ein streng gesichertes Häftlingslager und einen Kommandanturbereich für die SS waren beispielhaft für alle weiteren deutschen KZs.

Zuerst wurden hier vor allem politische Regimegegner inhaftiert, später kamen verschiedene Gruppen wie Juden, Homosexuelle, Zigeuner oder Geistliche, vor allem auch aus den Besetzten Ostgebieten, hinzu. In dem für ursprünglich 5.000 Menschen geplanten Lager waren insgesamt 200.000 Menschen gefangen gehalten worden.

Die Häftlinge wurden zu Arbeiten - zunehmend in der Deutschen Rüstungsindustrie - unter barbarischen Bedingungen gezwungen oder für Menschenversuche missbraucht. Weit über 30.000 Menschen fanden dabei einen qualvollen Tod oder starben auf Transporten, durch Epidemien, Folter oder Massenhinrichtungen.

Am 29. April 1945 wurde das Konzentrationslager von Einheiten der US-Armee befreit.

Gedenkstätte
Das Lager wurde nach dem Krieg in eine Gedenkstätte umgewandelt. Zu besichtigen sind neben den Häftlingsunterkünften, dem Krematorium und dem Bunker zahlreiche Bilddokumente und Filme.

Öffnungszeiten/Eintritt
Di - So: 9.00 h - 17.00 h
Der Eintritt ist frei

Weitere Gedenkorte
KZ-Friedhof auf der Leiten (Stadtteil Etzenhausen)
SS-Schießplatz Hebertshausen, Hinrichtungsstätte mehrerer tausend russischer Kriegsgefangener

Adresse
Alte Römerstr. 75
85221 Dachau
Tel: 08131- 66 99 70
Fax: 08131- 22 35
e-mail: info@kz-gedenkstaette-dachau.de

Anfahrt
S2 "Dachau" + Bus 724 oder 726
B 471

Weitere Informationen
www.kz-gedenkstaette-dachau.de
www.dachau-online.de/sehen/leit.htm
www.shoa.de/kz_dachau.html


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